Freitag, 28. Februar 2014

**Rezension** Näher als du ahnst (London Crimes #1)

Titel: Näher als du ahnst
Autor: Kris Benedikt (aka Christina Spindler +  Thomas (Benedikt) Endl)
Verlag: edition tingeltangel (ET: 2013-03)
Seiten: 124
Preis: 2,99 € (Kindle Edition)
Genre: Psycho-Thriller

Inhaltsangabe:
April Stevenson weiß, wie es ist zu sterben ― zu verbrennen, zu ertrinken, überfahren und verschüttet zu werden. Sie hat viele Tode durchlitten. Doch sie lebt weiter, körperlich unversehrt. Nur ihre Seele hat Schaden genommen. Denn April leidet seit ihrer Kindheit an Visionen. Und jede einzelne davon ist wahr geworden.
Es ist eine schreckliche Gabe: Sie sieht den gewaltsamen Tod anderer Menschen voraus ― und kann nichts dagegen tun. Erst als sie sich Detective Inspector Frederick London offenbart, scheint eine Rettung des nächsten Opfers möglich. Doch längst ist April nicht nur dem betörenden Miguel verfallen, sondern verstrickt in die tödlichen Entwicklungen.

Cover:
Auf meinem Kindle ist es ja leider schwarz-weiß, aber ansonsten gefällt es mir sehr gut mit der Londoner Skyline im Hintergrund. Darüber prangt dann ein weibliches Gesicht mit grüner Maske. Super!

Meinung:
April hat Visionen. Visionen vom Tod anderer Leute. Diese Idee hat mir sofort gefallen. Was besonders fazinierend war, ist die Tatsache, dass die Protagonistin den Tod nicht nur voraussieht, sondern auch körperlich spüren kann.
Man lernt April als Kind kennen, als sie ihren Vater und ihren Bruder durch einen vorhergesehnen Unfall verliert, wodurch sie von ihrer Gabe erfährt. Um möglichst wenig Visionen zu durchleben, wird sie als Erwachsene zur Einzelgängerin. Die beiden Autoren haben neben einer tollen und sympathischen Protagonistin auch interessante Nebenrollen erschaffen. Über Aprils Mutter Imogen musste ich oft schmunzeln. Miguel wird zu Aprils Loveinterest, den ich schlecht einschätzen konnte.
Als sie einen neuen Job annimmt, beginnt die Story wirklich interessant zu werden. April sieht nicht nur, dass ihre neue Kollegin sterben wird, sondern dass diese ermordet wird. Sie vertraut sich nach kurzem Zögern der Polizei an und trifft auf Inspector London. Mir hat zwar gefallen, dass er sie nicht gleich für verrückt hält, denn normalerweise würde so ein "Geständnis" erstmal für Skepsis sorgen.
Es geht rasant weiter und endet in einem überraschenden Finale.
Das Buch war viel zu kurz und es war wirklich schade, dass es so schnell gelesen war. Ich hätte gern noch mehr Zeit mit April verbracht. Der Schreibstil des Autorenteams hat mir sehr gefallen - locker, leicht und irgendwie spritzig!

Fazit:
Der Auftakt der London-Crimes-Reihe hat mich begeistert, auch wenn's so schnell wieder vorbei war. Die richtige Mischung aus Mystery, Crime und Humor machen Lust auf mehr!
Ich kann dieses Buch auf jeden Fall empfehlen!

Ich vergebe:



Freitag, 21. Februar 2014

**Rezension** Such mich in Berlin

Titel: Such mich in Berlin
Autor: Dietrich Novak
Verlag: hnb-verlag (ET: 2013)
ISBN: 978-3-943018-34-9
Seiten: 192
Preis: 13,90 € (Taschenbuch)
Genre: Roman


Inhaltsangabe:
Der Roman handelt von Marie und Vera, zwei Frauen aus Berlin, die sich schon seit Kindertagen kennen, und die etwas verbindet. Beide werden von Albträumen gequält und glauben, nicht zum ersten Mal in Berlin zu leben. Gemeinsam beschließen die beiden Freundinnen, intensive Nachforschungen zu betreiben.

Vera glaubt, sich in einem alten Fotoalbum als „Helga“ wiederzuerkennen,  die in den sechziger Jahren mit ihren Eltern in Ostberlin gelebt hat, und setzt alles daran, ihren damaligen Geliebten zurückzugewinnen. Und Marie ist sich sicher, in den fünfziger Jahren als „Cindy“, das Kind einer Deutschen und eines amerikanischen Soldaten, in Westberlin gelebt zu haben. Sie verliert sich in Rachefantasien gegenüber einer Frau, die sie als Schuldige an einer lange zurückliegenden Familientragödie ausmacht, und schreckt auch nicht davor zurück, ein Verbrechen zu begehen.

Cover:
Beim ersten Blick wirkt das Cover auf mich wenig einladend. Erst bei näherem Hinsehen entdeckte ich eine Zeitlinie einen Knotenpunkt, entstanden aus zwei verschiedenfarbigen Tauen. Am Ende macht das Cover zwar Sinn, würde mich in der Buchhandelsauslage nicht neugierig machen.

Meinung:
Die Idee dieses Romans gefällt mir sehr gut. Reinkarnation ist ein faszinierendes Thema und wurde hier sehr spannend umgesetzt.
Marie (eigentlich Minka) merkt bereits in ihrer Kindheit, dass sie anders ist. Sie erinnert sich an Ereignisse, die nichts mit ihrem jetzigen Leben zu tun haben. Sie ist überzeugt, dass sie schon einmal gelebt hat. Glauben schenken ihr nur ihre Großeltern und ihre beste Freundin Vera, die ebenfalls glaubt, dass sie eine wiedergeborene Seele ist. Die beiden jungen Frauen begeben sich schließlich auf Spurensuche.
Die knapp 200 Seiten waren schnell gelesen, da der Autor sehr flüssig und spannend aus Sicht von Marie erzählt. Dass das Buch von einem Mann verfasst wurde, merkt man am Schreibstil nicht, da sich der Autor wirklich sehr gut mit der weiblichen Sicht der Dinge beschäftigt hat, ohne in Klischees abzurutschen.

Fazit:
Ob man selbst an Wiedergeburt glaubt oder nicht, ist für dieses Buch zweitrangig. Für mich war die Geschichte stimmig und ließ mich nicht zweifeln, dass es so passiert sein könnte. Ich war gut unterhalten und freute mich (als Berlinerin), einige Berliner Ecken wiederzuerkennen. Ein Roman, der mich positiv überrascht hat und es verdient, beachtet zu werden.

Ich vergebe:



Vielen Dank an den hnb-verlag Berlin für dieses Rezensionsexemplar!

Eure Becky

Mittwoch, 19. Februar 2014

Entschuldigung, darf ich mal kurz stören... #2


... Tina Zang



1. Welches war dein Lieblingsbuch als Kind?
„Pippi Langstrumpf“. Das habe ich wieder und wieder gelesen. Ich weiß heute noch, wie sich das Buch in meinen Händen angefühlt hat. Auch „Die kleine Hexe“ mochte ich sehr.

2. Welches Buch mochtest du in letzter Zeit besonders?
Ich lese sehr gerne Jugendbücher – ernst oder lustig, ganz egal. Das letzte Buch, das ich gelesen habe, ist „Best Friends, Big Love und Blümchentapete“ von Jenny Smith. Ich fand es absolut hinreißend, besonders das Ende.
Eins der schönsten Jugendbücher, die ich im letzten Jahr gelesen habe, ist „Mein Sommer nebenan“ von Huntley Fitzpatrick. Das war so ein richtiges Wow-Buch für mich.

3. Von welchem Buch warst du eher enttäuscht?
„Nur eine böse Tat“ von Elisabeth George. Ich bewundere sie und mag ihre Krimis sehr, sie begleiten mich schon seit vielen Jahren (Jahrzehnten genaugenommen), aber diesmal konnte sie mich nicht begeistern. Es las sich zäh und am Ende hat sie die Erzählperspektive nicht mehr konsequent durchgehalten.
Ein Beispiel: wenn italienisch gesprochen wird, versteht Barbara Havers kein Wort – und in den ersten Szenen in Italien wird das auch sehr deutlich. Später werden plötzlich italienische Dialoge übersetzt wiedergegeben, auch wenn eine Szene aus Barbaras Sicht geschildert wird. Mit dem italienischen Kommissar war es genauso. 100 Seiten lang ist er des Englischen nicht mächtig, und dann scheint er es plötzlich zu verstehen. Das hat mich sehr irritiert.

4. Für wie wichtig oder unwichtig hältst du Social Media Plattformen wie Facebook, Twitter & Co.?
Ich bin seit einigen Jahren bei Facebook, zunächst nur aus privaten Gründen. Dann habe ich mich mit immer mehr Autoren und Autorinnen vernetzt und bin Gruppen beigetreten, in denen es ums Schreiben und Veröffentlichen geht, und damit ist es für mich wirklich wichtig geworden.
Mit Twitter konnte ich lange Zeit überhaupt nichts anfangen. Doch seit Sommer 2013 habe ich einen Blog, und jetzt macht Twitter plötzlich Sinn.
Weitere Plattformen nutze ich nicht, das wird sonst alles zu zeitraubend.

5. Welches deiner Bücher bedeutet dir am meisten und weshalb?
„Mond aus Glas“, das ich unter meinem richtigen Namen Christine Spindler veröffentlicht habe, ist mein absolutes Herzensbuch.
Es basiert auf einem persönlichen Erlebnis, das mich nachhaltig geprägt hat, und es enthält vieles von dem, was mich in meinen Leben bewegt hat. Ich habe darin viel verarbeiten können und beim Schreiben ständig emotional dazugelernt. Viele Leser spüren es und die Rezensionen auf Amazon spiegeln das wider. Das freut mich sehr, wobei ich dem Buch mehr Leser wünsche, als es bisher hatte. Da ist noch viel Luft nach oben ;)

6. Liest du lieber „altmodisch“ Print oder „neumodisch“ E-Book?
Mein erstes E-Book habe ich 1999 am PC gelesen. Damals dachte ich: „Schade, dass es keine günstigen, praktischen Lese-Geräte gibt – damit könnte man einen riesigen neuen Markt erobern.“ Jetzt ist es endlich so weit.
Ich werde aber immer auch Printbücher lesen und Hörbücher hören, je nachdem, was gerade am besten passt. Ich mag die Vielfalt. Das Medium ist für mich sowieso nicht so wichtig. Es ist die Geschichte, die zählt.

7. Was liest du zur Zeit?
Einen Reiseführer über Kopenhagen, weil ich dieses Jahr im Spätsommer hinfliege.

8. Was ist deine Lieblingsbeschäftigung, wenn du nicht schreibst?
Ich mache wahnsinnig gern Musik, schon seit über 40 Jahren. Ich spiele Klavier, Keyboard und Gitarre und singe. Hin und wieder schreibe ich einen eigenen Song. Musik ist mein Lebenselixier.
Außerdem male ich gern. Ich liebe Farben und dieses tolle Gefühl, wenn der Pinsel über die Leinwand gleitet. Malen ist für mich eine sinnliche Erfahrung. Zugleich ist es spielerisch und kindlich, denn ich will keine großen Kunstwerke schaffen, sondern einfach Spaß haben. Das ist sehr befreiend.

9. Mit wem würdest du gern einen Tag tauschen und warum?
Also – so richtig Körpertausch? Das eher nicht. Ich bin einfach total gerne ich.
Aber mal das Lebensumfeld zu tauschen, das fände ich interessant. Dann wäre ich gerne einen Tag lang Maklerin für Luxusimmobilien, am besten auf einer schönen Insel mit Traumstrand.

10. Wer oder was ist deine wichtigste Inspiration?
Menschen. Durch meine Tochter lerne ich immer sehr interessante Menschen kennen und die tauchen dann in meinen Büchern auf. In „Total durchgeknallt, die Jungs“ sind beispielsweise fünf junge Männer dabei, die es wirklich gibt und die auch im wahren Leben total durchgeknallt sind.



Liebe Tina, vielen Dank dafür, dass du dir meine Fragen zu Gemüte gezogen hast!


© Christine Spindler
ÜBER DIE AUTORIN
Tina Zang heißt eigentlich Christine Spindler und wurde 1960 in Backnang geboren. Sie hat einige Semester Physik studiert, sich dann aber doch für eine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin entschieden.
Da sie Romane in verschiedenen Genres schreibt, hat sie sich einige Pseudonyme zulegt.
1999 veröffentlichte sie in den USA ihren Debütroman, den ersten Teil ihrer Inspektor-Terry-Reihe. Sie begann hauptberuflich als Schriftstellerin zu arbeiten und schrieb zahlreiche weitere Krimis, Kinderbücher und Chick lit. In Deutschland ist sie besonders für ihre bei arsEdition erschienene Kinderbuchserie um Karatehamster Neo bekannt geworden.

WERKE

als Chris Spindler, Co-Autorin Karen Wiesner (englisch)
Degrees of separation: book one of the Falcon's Bend series, 2004
Falcon's Bend Case Files Vol. I - The Early Cases, 2009
Falcon’s Bend Case Files Vol. II, 2013
Tears on Stone - Book 2 of the Falcon's Bend Series, 2009
The Fifteenth Letter - Book 3 of the Falcon's Bend Series, 2008
Romantic Notions - Book 4 of the Falcon's Bend Series, 2008
als Tina Zang
Der Karatehamster ... legt los!, 2007
Der Karatehamster ... startet durch!, 2008
Der Karatehamster ... hebt ab!, 2008
Der Karate-Hamster ... ist nicht zu bremsen!, 2009
Der Karatehamster ... fackelt nicht lange!, 2009
Der Karatehamster ... taucht ab!, 2010
Der Karatehamster - immer volles Risiko!, 2011
Der Karatehamster - Flieger, Fell & Bruchpilot., 2011
Der Karatehamster - kopfüber ins Abenteuer!, 2011
Im Labyrinth der Silberspinnen, 2011
In den Fängen des Roten Sheriffs, 2011
Im Tal der Tausend Augen, 2011
Auf der Verbotenen Insel, 2012
Verfilmst nochmal! – Band 1, 2012
Verfilmst nochmal! – Band 2, 2013
Ausgerechnet Liebe, 2013 Kindle SuB
Total durchgeknallt, die Jungs, 2013 Kindle SuB
Das Geheimnis der magischen Ohren, 2012
When Ramborol awakens – Wenn Ramborol erwacht, 2011
Love takes a holiday – Liebe auf Urlaub, 2010
Panic on Set – Panik am Set, 2010
The Mystery of the Stray Dog – Das Rätsel um den Streuner, 2011
als Tina Zang, Co-Autor Herbert Friedmann (englisch/deutsch)
Trapped - In der Falle, 2005
als Kris Benedikt, Co-Autor Thomas Endl  
My tomcat from Mars - Mein Kater vom Mars, 2008
Invasion on Mars - Invasion auf dem Mars, 2010
Näher als du ahnst – London Crimes 1, 2013 gelesen
Schlimmer als dein Tod – London Crimes 2, 2014 Kindle SuB
als Christine Spindler
Love on Board – Liebe an Bord, 2010
Let Sleeping Men Lie – Schlafende Männer soll man nicht wecken, 2006
Love Take a Detour – Liebe auf Umwegen, 2010
Loves Takes Centre Stage – Bühne frei für die Liebe, 2011
Love Goes on Strike – Auszeit für die Liebe, 2010
Mond aus Glas, 2010 Kindle SuB



Von den wirklichen vielen und abwechslungsreichen Titeln habe ich bisher nur den ersten Band der London Crimes Reihe gelesen (Rezi folgt). Ich bin froh, dass Tina über meinen Blog gestolpert ist, denn es hätte ansonsten bestimmt noch eine Weile gedauert, bis ich sie entdeckt hätte!


Eure Becky

Dienstag, 18. Februar 2014

**Rezension** Das Geheimnis von Ella und Micha

Titel: Das Geheimnis von Ella und Micha
Originaltitel: The Secret of Ella and Micha
Autor: Jessica Sorensen
Verlag: Heyne (ET: 2013-11)
ISBN: 978-3-453-41772-4
Seiten: 288
Preis: 8,99 € (Taschenbuch)
Genre: Roman/Lovestory


Inhaltsangabe:
Ella liebt Micha, und Micha liebt Ella – es könnte so einfach sein. Doch Ella will mit ihrem alten Leben, das es nicht immer gut mit ihr gemeint hat, endlich abschließen. Sie zieht in eine andere Stadt, beginnt mit dem College und will alles vergessen. Vor allem auch Micha. Doch die Vergangenheit lässt sie nicht los, und ihre Gefühle sind stärker als jede Vernunft…

Cover:
Das Cover mit dem Pärchen gefällt mir in sofern, dass ich die Art und Weise wie der Mann hier die Frau berührt (Daumen streichelt die Wange) sehr sinnlich finde.

Meinung:
Dieses Buch ist eine Liebesgeschichte, aber keineswegs eine normale. Ella und Micha waren nie ein Paar, sondern die besten Freunde. Ella ist sogar buchstäblich vor Micha geflohen. Nach acht Monaten kehrt sie aber wieder in ihren Heimatort zurück. Sie versucht allerdings, ihr altes Ich hinter sich zu lassen und hat sich nicht nur äußerlich verändert. Dennoch begreift sie langsam, dass man vor seinen Gefühlen nicht davonlaufen kann.
Micha wird einerseits als Frauenheld beschrieben, andererseits aber merkt man schnell, dass mehr an ihm ist. Ella wirkt verschlossen und sehr verletzlich und hat sich um 180 Grad verändert, um sich zu schützen. Die Ursache liegt in ihrer Vergangenheit, die hier Stück für Stück beleuchtet wird.
Mir gefiel, dass beide Protagonisten nicht langweilig sind, sondern Charaktere mit Ecken und Kanten. Beide haben Ereignisse aus der Vergangenheit aufzuarbeiten, und merken allmählich, dass der jeweils andere ihr Anker ist.
Auch die Nebencharaktere hat die Autorin wunderbar in Szene gesetzt und so eine stimmige Story geschaffen.
Das Buch liest sich sehr flüssig und wird abwechselnd aus Ella und Michas Sicht erzählt, was mir sehr gut gefiel, da man sich auf diese Art gut in beide hineinversetzen konnte.

Fazit:
Diese Lovestory ist mal was anderes und auch anders, als es mich der Umschlagtext vermuten ließ. Die Geschichte hat einen gewissen Tiefgang, ist dabei aber nicht durchweg bitterernst, auch wenn es einige Momente gab, die mich schlucken ließen. Interessant, aufregend und niemals kitschig. Sehr gelungen!
Die Fortsetzung heißt "Für immer Ella und Micha", die mich sehr interessiert, wenn der Roman gut allein stehen könnte!

Ich vergebe:




Eure Becky

Montag, 17. Februar 2014

**Rezension** The Land of Stories - The Wishing Spell

Titel: The Land of Stories - The Wishing Spell
Autor: Chris Colfer
Verlag: Little, Brown and Company (2012-07)
ISBN: 978-1-907411-75-5
Seiten: 438
Preis: 7,55 € (Taschenbuch)
Genre: Kinderbuch

Inhaltsangabe:
Als die Großmutter der Zwillinge ihnen ein gehütetes Märchenbuch gibt, ahnen sie nicht, dass sie kurz davor sind, ein Land jenseits des Vorstellbaren zu betreten: das Land der Geschichten, wo Märchen wahr sind.
Aber Alex und Connor entdecken bald, dass die Geschichten, die sie so gut kennen, noch nicht zuende sind in diesem magischen Land - Goldlöckchen ist ein gesuchter Flüchtling, Rotkäpchen hat ihr eigenes Reich, und die Königin Cinderella ist im Begriff, eine Mutter zu werden!
Die Zwillinge wollen nach Hause kommen. Aber werden sie den Weg jemals finden, wo ihnen die legendäre böse Königin auf der Spur ist?

Cover:
Ich liebe dieses Cover!!! Schneewittchen, Dornröschen, ein Wolf, ein Frosch, Feen und ein Blick ins Märchenland, in das gerade zwei Kinder purzeln. Bezaubernd und ein absoluter Hingucker!

Meinung:
Ein junger Schauspieler, der in einer Art Musical TV-Serie mitspielt, schreibt ein Kinderbuch...Da ich die Serie "GLEE" liebe und Chris Colfer wirklich großartig finde, war ich extrem neugierig auf sein Buch.
Das Thema Märchenwelt ist schonmal gut gewählt. Die beiden Hauptpersonen, die Zwillinge Alex und Connor, sind sympathisch und sehr realistisch beschrieben. Ich mochte sie gleich auf Anhieb. schon immer von Märchen faziniert, fallen die beiden durch ein Märchenbuch direkt ins Märchenland. Und dort beginnt ihr Abenteuer auf der Suche nach einem Weg nach Hause.
Die Märchen-Charaktere, denen die Zwillinge dort begegnen, sind zwar bekannt, werden aber teilweise von einer ganz anderen Seite gezeigt. Ich sage nur Rotkäppchen!
Der Schreibstil des jungen Autors hat mich voll und ganz überzeugt. Spannend, lustig und unheimlich abwechselungsreich.
Das Buch ist eine tolle Geschichte für Kinder und junggebliebene Erwachsene!

Fazit:
Der erste Band dieser Märchen-Reihe ist wunderbar fantasiereich, bunt und voller bezaubernder Ideen. Wer englisch kann, sollte es unbedingt lesen. Für alle anderen hoffe ich, dass es bald eine deutsche Übersetzung gibt!
Band 2 "The Enchantress Returns" ist bereits als Hardcover erschienen, ich hole es mir dann aber als Taschenbuch, sobald es erhältlich ist. Band 3 "A Grimm Warning" soll im Juli als Hardcover erscheinen.

Ich vergebe:




Eure Becky


Dienstag, 11. Februar 2014

Entschuldigung, darf ich mal kurz stören... #1


... Nicole C. Vosseler

Mit wem könnte ich meine neue Rubrik besser beginnen, als mit der Autorin, die ich im letzten Jahr für mich entdeckt habe und die mir so viele aufregende Lesestunden bereitet hat – Nicole C. Vosseler!

Als ich sie kontaktierte, hat sie sich sofort bereit erklärt, mir Rede und Antwort zu stehen und was dabei herausgekommen ist, könnt ihr jetzt hier lesen:

1. Welches war dein Lieblingsbuch als Kind?
„Die unendliche Geschichte“, weil ich mich in Bastian Balthasar Bux wiedererkannt habe und so, so gerne auch einmal auf dem Rücken von Fuchur über Phantásien geflogen wäre.

2. Welches Buch mochtest du in letzter Zeit besonders? 
„The Good Dream“ von Donna VanLiere. Die Geschichte der alleinstehenden Ivorie, die im Tennessee der 1950er Jahre gegen den Widerstand ihrer Nachbarn einen vernachlässigten und misshandelten Jungen aufnimmt, hat mir das Herz zerrissen und war gleichzeitig mit ihrer Zärtlichkeit, ihrer Hoffnung und Wärme ein Seelenschmeichler.

3. Von welchem Buch warst du eher enttäuscht?
Gerade eben erst von „The Luminaries“ von Eleanor Catton, im vergangenen Oktober mit dem Booker Prize ausgezeichnet. Ich verstehe, warum das Buch diesen Preis bekommen hat, ich sehe, dass es kunstvoll aufgebaut ist und finde die Idee dahinter interessant. Aber obwohl ich diese Art von ruhigen, ausschweifend geschriebenen, ein bisschen experimentellen Büchern sonst sehr mag, war es mir zu kopfig, zu künstlich und dadurch leider vollkommen leblos.

4. Für wie wichtig oder unwichtig hältst du Social Media Plattformen wie Facebook, Twitter & Co.? 
Ich habe mir überhaupt noch keine Gedanken gemacht, wie wichtig Social Media sind oder sein können – weil ich auch gar nicht weiß, ob ich das beurteilen kann. Woran macht man eine solche Wichtigkeit oder Unwichtigkeit konkret fest? Lässt sich das irgendwie messen oder berechnen?
Mit Twitter kann ich nichts anfangen, das hat mein ohnehin chaotisches Hirn noch mehr verwirrt, als ich da ein paar Mal reinschaute. Facebook hingegen finde ich gut. Ich bin ein sehr visueller und überhaupt multisensorieller Mensch und mag es sehr, dort mit Fotos, Zitaten, Links oder Videos zu zeigen, woran ich gerade arbeite, was mich beschäftigt, bewegt und inspiriert. Facebook ist meine kleine kreative Spielwiese für zwischendurch - und dazu noch eine schöne Möglichkeit, mit meinen Lesern Kontakt zu halten. Das macht mir einfach Spaß, und darauf kommt’s mir an.


5. Welches deiner Bücher bedeutet dir am meisten und weshalb?
Für mich hat jedes meiner Bücher einen besonderen Platz in meinem Herzen, weil jedes auf seine Art und zu seiner Zeit ein ganz besonderes Herzensprojekt war. Mein liebstes Buch ist immer das jeweils jüngste fertiggestellte und erschienene Buch. Seit gut einem Jahr ist mein Liebling also „In dieser ganz besonderen Nacht“, sicher auch, weil darin so viel von mir, Nicole, drinsteckt.
In ein paar Monaten wird mein Liebling dann „Zeit der wilden Orchideen“ heißen. Hand drauf.

6. Liest du lieber „altmodisch“ Print oder „neumodisch“ E-Book?
Mir leuchten die Vorteile eines E-Readers absolut ein und ich finde die Technik faszinierend. Tolle Sache, an und für sich! Nur: was meine eigenen Lesevorlieben betrifft, bin ich tatsächlich hoffnungslos altmodisch.
Ich bin eine Bücherschnüfflerin, ich liebe den Geruch von Büchern! Und ich bin eine Bücherstreichlerin: Ich muss bedrucktes Papier unter meinen Händen spüren und den jeweiligen Einband. Ich will Bücher haben, die hinterher gelesen aussehen und sie dann ins Regal stellen, um mich an den versammelten Buchrücken zu freuen. Bücher, die beim Lesen etwas ganz Individuelles geworden sind und mich noch Jahre später an die Zeit erinnern, in der ich sie gelesen habe, weil ich mir handschriftlich darin Notizen gemacht und bunte Post-Its reingeklebt habe und zwischen den Seiten Zeitungsartikel, Zeitschriftenausschnitte oder Postkarten stecken. Bücher, in denen ich den Sand Ägyptens mit nach Hause gebracht habe und Bücher, die nach einem Aufenthalt in den Tropen auf ewig gewellte Seiten haben werden, als hätte ich sie ins Badewasser fallen lassen.
Auch wenn das bedeutet, dass bei der nächsten Reise mein Handgepäck wieder aus einem verflixt schweren Rucksack voller Bücher bestehen wird …

7. Was liest du zur Zeit?
„Das Wesen der Dinge und der Liebe“ von Elizabeth Gilbert. Heute Morgen begonnen, und bislang gefällt es mir ausnehmend gut.

8. Was ist deine Lieblingsbeschäftigung, wenn du nicht schreibst? 
Lesen.

9. Mit wem würdest du gern einen Tag tauschen und warum?
Ich wäre für mein Leben gern einen Tag lang ein Mann. Irgendein Mann.
Ich will wissen, wie es ist, in einem Männerkörper zu stecken und sich darin zu bewegen. Die Welt mit Männeraugen zu sehen, zu empfinden und zu denken wie ein Mann. Einmal als Mann Sex zu haben, um genau dieser Erfahrung willen. Um aus erster Hand herauszufinden, wie es sich anfühlt, ein Mann zu sein - anstatt mich immer nur mit einer versuchsweisen Annäherung und intuitivem Einfühlen begnügen zu müssen.

10. Wer oder was ist deine wichtigste Inspiration?
Alles. Immer und überall. Ständig.
Reisen. Bücher und Filme. Gerüche und Stimmungen. Bilder, Träume, Beobachtungen. Erinnerungen, Erfahrungen, Erzähltes. Menschen: Ich sammle Gesichter und Stimmen, studiere Gestik, Mimik und Sprache. Musik, die ich höre oder die Textzeile eines Songs, die in mir nachklingt.
Die besten Ideen habe ich übrigens, wenn ich zu Fuß unterwegs bin und dabei vor mich hinträume. Und beim Zähneputzen.


Liebe Nicole, vielen Dank für deine tollen Antworten und dass du dir die Zeit für mich genommen hast!


© Jörg Brochhausen
ÜBER DIE AUTORIN
Nicole C. Vosseler (Jahrgang 1972) studierte studierte Literaturwissenschaft und Psychologie. Sie lebt in Konstanz und veröffentlicht auch unter dem Pseudonym Charlotte Wolf. Ihre Werke wurden in sieben Sprachen übersetzt. Für ihren Roman Der Himmel über Darjeeling wurde Sie mit dem Konstanzer Förderpreis in der Sparte Literatur ausgezeichnet. Der Roman Das Herz der Feuerinsel belegte den 3. Platz des DeLiA-Literaturpreises 2013.


WERKE
Das Herz der Feuerinsel, Goldmann, 2012 gelesen
Jenseits des Nils, Bastei-Lübbe, 2012 SuB
Sterne über Sansibar, Bastei-Lübbe, 2010 gelesen
Unter dem Safranmond, Bastei-Lübbe, 2008
Der Himmel über Darjeeling, Bastei-Lübbe, 2006 gelesen
Südwinde, Scherz, 2003 / Fischer, 2007,
In dieser ganz besonderen Nacht, cbj, 2013 gelesen
Die Caravaggio-Verschwörung, Arena, 2009
Der jüngste Spion der Königin, Arena, 2009 SuB
Das Haus der Spione, Arena, 2007
Das Vermächtnis Shivas, Ed. Fredebold, 2010 (als Charlotte Wolf)

Zwei Bücher habe ich noch auf meinem SuB und der Rest ist definitiv auf meiner Wishlist! Außerdem kommt mit Zeit der wilden Orchideen dieses Jahr auch noch Nachschub! Da freu ich mich schon drauf!


Eure Becky


Sonntag, 9. Februar 2014

**Rezension** Erbarmen

Titel: Erbarmen
Originaltitel: Kvinden i buret
Autor: Jussi Adler-Olsen
Verlag: dtv premium (2011-02)
ISBN: 978-3-423-21262-5
Seiten: 432
Preis: 8,99 € (Kindle Edition) 9,95 € (Taschenbuch)
Genre: Thriller

Inhaltsangabe:
Der Albtraum einer Frau.
Ein dämonischer Psychothriller.
Der erste Fall für Carl Mørck
vom Sonderdezernat Q in Kopenhagen.
Die verzerrte Stimme kam aus einem Lautsprecher irgendwo im Dunklen: »Herzlichen Glückwunsch zu deinem Geburtstag, Merete. Du bist jetzt hier seit 126 Tagen, und das ist unser Geburtstagsgeschenk: Das Licht wird von nun an ein Jahr lang eingeschaltet bleiben. Es sei denn, du weißt die Antwort: Warum halten wir dich fest?«
Am 2. März 2002 verschwindet eine Frau spurlos auf der Fähre von Rødby nach Puttgarden, man vermutet Tod durch Ertrinken. Doch sie ist nicht tot, sondern wird in einem Gefängnis aus Beton gefangen gehalten.
Wer sind die Täter?
Was wollen sie von dieser Frau?
Und: Kann ein Mensch ein solches Martyrium überleben?

Cover:
Zu diesem Cover habe ich irgendwie keine besondere Meinung. Es spricht mich nicht sonderlich an.

Meinung:
Diesen Thriller wollte ich unbedingt lesen, bevor ich mir den Film anschaue, auch wenn die Spannung dann schon ein bisschen raus ist. Also lud ich mir das E-Book auf meinen Kindle und los ging's.

Zum Anfang brauchte ich einen Moment, um mich zurecht zu finden, da die Story abwechselnd in der Vergangenheit von Merete Lynggaard und ihrem Verschwinden und in der Gegenwart erzählt wird. Im Hier und Jetzt lernt man Carl Mørck kennen, einen Kriminalbeamten, der wieder in den Dienst zurückkehrt, nachdem ein Kollege im Einsatz tödlich verwundet wurde, ein anderer gelähmt ist und er selbst eine Schusswunde hatte. Nun wird der zynische , aber sehr talentierte Ermittler in ein neu geschaffenes Sonderdezeernat "weggelobt". Ihm wird ein ziviler Helfer zur Seite gestellt - Assad. Gleich zu Beginn ihrer Zusammenarbeit zeigt sich, dass Assad äußerst clever ist und so bezieht Carl ihn in die Ermittlungen zum Verschwinden der Politikerin Merete Lynggaard ein. Zumal es auch Assad zu verdanken ist, dass dieser bereits 5 Jahre zurückliegende Fall als erstes untersucht wird.
Zunächst merkt man, dass Carl gar keine große Lust hat, diesen "Cold Case" aufzurollen. Doch Dank Assads Neugier sind die beiden schon bald auf der Spur der Vermissten.

Die beiden Charaktere sind wunderbar anschaulich beschrieben und mit vielen Eigenschaften ausgestattet, die es einem unmöglich machen, die beiden nicht zu mögen. Zwischen ihnen gibt es jede Menge lustiger Szenen, die der extremen Geschichte etwas von der bedrückenden Stimmung nehmen. Parallel erfährt man, was Merete in ihrer Gefangenschaft erlebt und wie sie versucht, ihren Lebenswillen nicht zu verlieren. So nähern sich Vergangenheit und Gegenwart immer mehr an.

Dieses Buch ist ein absoluter Page-Turner, denn die Spannung beginnt bei Meretes Verschwinden am Anfang und zieht sich bis zur letzten Seite durch. Ich konnte meinen Kindle wirklich schwer aus der Hand legen.

Fazit:
"Erbarmen" hat wirklich alles, was ein guter Kriminalroman/Thriller braucht: einen spannenden und nicht zu offensichtlichen Handlungsbogen, detaillierte Beschreibungen und charismatische Charaktere. Man leidet mit dem Opfer, sucht mit nach dem Täter und hofft auf ein gutes Ende. Ob es das gute Ende gibt, verrate ich natürlich nicht, aber ich empfehle dieses Buch definitiv allen Thriller-Fans!
Jetzt bin ich gespannt auf die filmische Umsetzung!

Ich vergebe:




Eure Becky


Freitag, 7. Februar 2014

[Ankündigung] Entschuldigung, darf ich mal kurz stören...?



Hallo Ihr Lieben!

Bereits im letzten Jahr hatte ich eine Idee für eine eigene Reihe auf meinem Blog und nun stehe ich quasi in den Startlöchern.
In der Rubrik "Entschuldigung, darf ich mal kurz stören...?" klopfe ich bei verschiedenen Autoren an, denen ich dann 10 Fragen stelle. Es werden immer die selben Fragen sein. Darunter werde ich natürlich die jeweiligen Autoren und deren Bücher vorstellen.

Es haben sich bislang schon nette Kontakte ergeben und ich hoffe, diese Reihe in regelmäßigen Abständen "befüllen" zu können.

Nächste Woche geht's los...also stay tuned!


Eure Becky

Montag, 3. Februar 2014

**Rezension** Gregor und der Schlüssel zur Macht

Titel: Gregor und der Schlüssel zur Macht
Originaltitel: Gregor and the Prophecy of Bane
Autorin: Suzanne Collins
Verlag: Oetinger (Print 2006 / E-Book 2011)
ISBN: 978-3-8373-0110-6
Seiten: 304
Preis: 9,95 €  (Hardcover) 5,99 € (Kindle Edition) 7,95 € (Taschenbuch)
Genre: Kinder-/Jugendbuch

Inhaltsangabe:
Gregor fasst es nicht. Eben noch hat er mit seiner kleinen Schwester Boots im Central Park gespielt und auf einmal ist sie verschwunden. Ein riesiges Kakerlakenbein weist ihm den Weg ins Unterland. Jenes Land unterhalb von New York, in das Gregor nie wieder zurückwollte. Dort warten schon seine Fledermaus Ares, die rebellische Prinzessin Luxa und eine neue Prophezeiung auf ihn. Es geht um eine weiße Ratte und darum, dass Gregor verlieren könnte, was er am meisten liebt. Gregor hat keine Wahl: Er muss sich der Prophezeiung stellen und den gefährlichen Weg übers Wasser in das Herz des Labyrinths wagen. Denn an diesem Ort wird er über die Zukunft des Landes entscheiden.
Cover:
Das E-Book-Cover ist ganz in lila gehalten und zeigt ein schönes Kreuzsymbol. Das Taschenbuch-Cover gefällt mir auch hier wieder besser. Es zeigt u. a. Gregor und seine Schwester in einem Boot, welches von einer Fledermaus durch die Luft gezogen wird.

Meinung:
Diese Fortsetzung hat mir sehr gut gefallen, obwohl sie insgesamt wesentlich düsterer ist als Band 1.
Völlig unvorbereitet verschwindet erneut Gregors Schwester Boots - mitten im Central Park. Schnell ist klar, dass sie nur im Unterland sein kann, also macht sich Gregor wieder auf den Weg dorthin. Er erfährt, dass Boots von den Kakerlaken entführt wurde, um sie zu beschützen. Es gibt nämlich eine weitere Prophezeiung, die besagt, dass Gregor einen Fluch erstören muss und seine Schwester in Gefahr ist.
Wir treffen auf bekannte Charaktere wie Temp, Ares, Ripred, Luxa und Mareth, lernen aber auch einige neue kennen, wie z. B. Twitchtip, eine Ratte, die Ripred mit auf die Reise schickt und Howard, einen Cousin von Luxa.

In Null Komma Nix ist man wieder Teil der spannenden Geschichte, die schnell an Fahrt gewinnt und zu keiner Zeit langweilig ist. Wie bereits gesagt, ist die Stimmung in Band 2 deutlich dunkler und auch mit mehreren blutigen Szenen ausgestattet. Deshalb würde ich das Buch auch nicht unbedingt ab 10 Jahren empfehlen!
Das Ende des Buches ist ein klassischer Cliffhanger und lässt den Leser dem driiten Band dieser Reihe entgegenfiebern.

Fazit:
"Gregor und der Schlüssel zur Macht" überzeugt mit interessanten Charakteren, einer spannenden Storyline und einer fantasievollen Kulisse.
Auch wenn ich dieses Buch nicht wirklich Kindern ab 10 Jahren empfehelen würdde, ist es doch super spannend und lesenswert für Jugendliche und Erwachsene.
Unbedingt lesen!

Ich vergebe:


Sonntag, 2. Februar 2014

Lesestatistik Januar 2014

Das war der Lesemonat Januar



Hallo Ihr Lieben,

neues Jahr, neues Glück und viiiiele neue Bücher! =)
Im Januar konnte ich 5 Bücher beenden und davon waren 2 E-Books.
Folgendes habe ich gelesen:


1. Devoted - Verbotene Leidenschaft (320 Seiten)
2. Argus  (496 Seiten)
3. Es wird keine Helden geben (256 Seiten)
4. Gregor und die graue Prophezeiung (302 Seiten)
5. Gregor und der Schlüssel zur Macht (304 Seiten)

Das waren insgesamt 1678 Seiten! 


FLOP des Monats: Gab es im nicht!


TOP des Monats: Das war echt ein Spitzenmonat, da ich 4 x die Höchstwertung vergeben habe. Als absoluten TOP-Titel würde ich dann aber "Es wird keine Helden geben" benennen, da mich dieses Buch sehr nachhaltig berührt hat.