Donnerstag, 20. April 2017

**Rezension** AchtNacht

Titel: AchtNacht
Autor/in: Sebastian Fitzek
Verlag: Droemer Knaur
ISBN: 978-3-426-52108-3
Format: Taschenbuch
Seiten: 416 Seiten
Preis: 12,99 € (Taschenbuch) / 8,99 € (E-Book)
ET: 2017-03
Genre: Thriller


Buchinfo/Klappentext:
Es ist der 8. 8., acht Uhr acht.
Sie haben 80 Millionen Feinde.
Werden Sie die AchtNacht überleben?

Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie.
Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen.
In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen.
Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei.
Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten - und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt.

Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst.
Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief.
Und Ihr Name wurde gezogen!  (Quelle: Droemer Knaur)


Cover:
Das Cover gefällt mir gut. Die rote 8 wirkt super auf dem schwarzen Hintergrund.

Meinung:
Immer wenn ich einen Fitzek Thriller beendet habe, bleibt ein komisches Gefühl zurück. Könnte das echt so passieren? Bei "AchtNacht"war das auch so. Fitzek stellt seinen Lesern die Frage, ob sie jemanden töten würden, wenn es keinerlei Konsequenzen hätte. Das ist doch ziemlich beängstigend, aber auch irgendwie faszinierend. Dieses Was-wäre-wenn-Szenario hat Fitzek in diesem Thriller erschreckend real dargestellt.
Benjamin Rühmann ist nicht wirklich mit Glück gesegnet worden. Kein Job, Frau weg und die Tochter ist seit einem Autounfall, den er selbst verursacht hat, an den Rollstuhl gefesselt. Der klassische Loser. Und dann steht er auch noch eine Nacht lang auf der Abschussliste. Hier werden Gerüchte gestreut, dort die Realität verdreht und schon ist die öffentliche Hetzjagd perfekt.
Fitzek hat es auch bei diesem Buch geschafft, mich als Leser in seinen Bann zu ziehen. Den Spannungsbogen baut er zwar langsamer auf als gewohnt, hält den Leser aber mit vielen Häppchen bei Laune. Man muss einfach weiterlesen. Das Ende habe ich so nicht kommen sehen - super spannend! 

Fazit: 
Mit "AchtNacht" ist Sebastian Fitzek wieder ein Thriller gelungen, der mich nachhaltig beschäftigt hat. Genau das gefällt mir so an seinen Büchern. Nicht einfach beenden und weiter, sondern zuklappen und nachdenken.
Tolles Buch - danke!







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