Dienstag, 13. Juni 2017

**Rezension** Die Sanduhr unserer Liebe

Titel: Die Sanduhr unserer Liebe
Originaltitel: The Shadow Hour
Autor/in: Kate Riordan
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3-453-41984-1
Format: Taschenbuch
Seiten: 542 Seiten
Preis: 9,99 € (Taschenbuch) / 8,99 € (E-Book)
ET: 2017-04
Genre: Roman

Buchinfo/Klappentext:
England, 1878: Harriet Jenner ist einundzwanzig Jahre alt, als sie durch die Tore von Fenix House tritt. Nach einer persönlichen Tragödie glaubt sie nicht daran, dass ihr neues Leben als Hauslehrerin einfach wird. Knapp fünfzig Jahre später tritt Harriets Enkelin Grace Fairford in ihre Fußstapfen. Für Grace, die mit den faszinierenden Geschichten ihrer Großmutter aufwuchs, ist Fenix House wie aus einem Märchen, ein magischer Ort, an dem die Zeit stehen geblieben ist. Doch der verblichene Glanz der Villa entlarvt Harriets Geschichten bald als Lügen, und Grace findet sich in einem Dickicht aus tragischen Geheimnissen wieder .... (Quelle: Heyne)


Cover:
Dieses Cover mag ich sehr, auch wenn es nichts vom Titel wiedergibt. Das Bild mit den Blüten und Vögeln wirkt wie eine Stoffmalerei und gibt dem Buch so einen nostalgischen Touch.

Meinung:
Mit diesem Buch begibt sich der Leser ein wenig auf Zeitreise. Die Autorin erzählt sogar in zwei vergangenen Zeitschienen. Zum einen 1878 mit Harriet als Hauptfigur und 50 Jahre später mit ihrer Enkelin Grace. Beide bewegen sich in Fenix House und begegnen teilweise den selben Personen, aber eben mit einem halben Jahrhundert dazwischen. Abwechselnd wird aus Sicht der beiden Frauen erzählt. An einigen Stellen war es etwas ausschweifend, aber am Ende erkennt man, dass das auch gut so war.
Mir gefallen solche Bücher in der Regel ganz gut. Ein Blick in die Vergangenheit, ein Geheimnis, das erst viele Jahre später ans Licht kommt. Und wenn ich dachte zu wissen, was passieren wird, überraschte mich die Autorin mit einer neuen Wendung. Das dann auch tatsächlich bis zum Schluss.
Kate Riordan hat einen angenehmen Schreibstil und entführt ihre Leser ohne Probleme ins 19. Jahrhundert bzw in die Anfänge des 20. Jahrhunderts. Besonders gelungen sind die unterschiedlichen Beschreibungen des Settings. Nicht nur die Charaktere sind älter geworden, auch Gebäude und Umgebung haben sich in 50 Jahren natürlich verändert.

Fazit: 
Ich konnte mich in dieser Geschichte so richtig schön fallenlassen und somit ließ sich dieser Roman recht zügig lesen.
Wunderbar berührend erzählt und sehr gut geeignet für Fans von Downton Abbey und Büchern über alte Familiengeheimnisse.





Für dieses Rezensionsexemplar bedanke ich mich herzlich bei Heyne!



1 Kommentar:

  1. Liebe Becky,
    mit dem Cover gebe ich dir recht. Aber das ist nicht relevant, von daher - sehr schöner Leseeindruck und toll, dass dir das Buch auch gut gefallen hat.
    Ich mag die Autorin ♥
    Liebe Grüße Hanne

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