Montag, 30. April 2018

**Rezension** Mein Sommer auf dem Mond


Titel: Mein Sommer auf dem Mond
Autor/in: Adriana Popescu
Verlag: cbt
ISBN: 978-3-570-31198-1
Format: Taschenbuch
Seiten: 400 Seiten
Preis: 13,00 € (Taschenbuch) / 9,99 € (E-Book)
ET: 2018-03
Genre: Jugendroman


Buchinfo/Klappentext:

Manchmal muss man einmal zum Mond reisen und wieder zurück, um zu erfahren, wohin man wirklich gehört

Cooler Sportler, niedliche Träumerin, lässiger Underdog und freche Sprücheklopferin – alles nur Fassade ...
… und die müssen Fritzi, Bastian, Tim und Sarah aufgeben, als sie mit ihren tiefsten Geheimnissen im Therapiezentrum auf Rügen landen. Einen lebensverändernden Sommer lang werden die vier vom Schicksal zusammengewürfelt und ordentlich durchgeschüttelt. Dabei wachsen sie über sich hinaus, finden ihr wahres Selbst, großen Mut und entdecken die erste wahre Liebe ... (Quelle: cbt)

Freitag, 27. April 2018

Fremdgebloggt mit Tapsis Buchblog - Die Blutschule











Titel: Die Blutschule
Autor: Max Rhode
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 272
ISBN: 978-3404175024










Simon und Mark sind wenig begeistert, als ihre Eltern beschließen, mit ihnen aus Berlin wegzuziehen. Ausgerechnet in die ländliche Gegend des Landkreises Oder-Spree soll es gehen. Dort angekommen bemerken die Brüder schnell, dass das Dorfleben nicht so idyllisch ist, wie sie dachten. Und tödlicher, als sie befürchteten...

"Die Blutschule" ist Sebastian Fitzeks erster Gehversuch im Horror/Thriller-Genre. Unter dem Pseudonym Max Rhode, der die Hauptrolle in Fitzeks "Das Joshua-Profil" spielt, schrieb der Bestsellerautor dieses Büchlein. Nach der Lektüre kann ich sagen: Fitzek, bleib bitte bei deinen Thrillern. Horror liegt dir nicht, auch wenn der Ausflug ganz nett war.

Die Geschichte wird von Simon selbst erzählt. Er sitzt in einer geschlossenen Anstalt und muss für seinen behandelnden Therapeuten die Kindheitserlebnisse aufschreiben, die ihn zu einem Wrack gemacht haben. Das mutet zunächst spannend an und Rhode versteht es sehr gut, eine nervöse Grundspannung in seine Erzählung einfließen zu lassen. So gefiel mir die erste Hälfte des Thrillers sehr gut und ich bekam einen Einblick in die angsteinflößende Dorfgemeinschaft.

Doch genau dann kam es zum Bruch innerhalb der Geschichte. Die titelgebende Blutschule wurde innerhalb weniger Absätze eingeführt und abgehandelt. Die dort stattfindenden Grausamkeiten in zwei, drei Sätzen abgehandelt. Aufwühlende Details? Fehlanzeige. Dabei hätten genau diese Details dem Roman gut getan. Denn so verlor sich die flüchtige Spannung und der Thriller wurde zu einer netten Erzählung, die bei mir ein Schulterzucken hinterlässt.

Zu Beginn und zum Ende blitzte kurz der mir bekannte Fitzek auf. Doch leider konnten diese kurzen Erscheinungen den Gesamteindruck nicht verbessern. So bleibt die Geschichte etwas, was sich sehr leicht liest und was man innerhalb weniger Tage wieder vergessen hat.

Fazit: Nett. Und das ist wohl das tödlichste Fazit für einen Thriller.

Neugierig geworden? Eine Leseprobe findet Ihr hier.



 

Montag, 2. April 2018

**Rezension** An meinen Liebhaber


Titel: An meinen Liebhaber
Autor/in: Lily Hunt
ISBN: 978-3-86277-743-3
Format: Taschenbuch
Seiten: 192 Seiten
Preis: 9,90 € (Taschenbuch) / 9,99 € (E-Book)
ET: 2018-02
Genre: Erotik

Buchinfo/Klappentext:
Stell dir vor, du bist Mutter von zwei Kindern und eigentlich glücklich verheiratet. Dann triffst du auf einen Mann, der dich so sehr verführt, dass du all deine moralischen Grundsätze über Bord wirfst und dich kopfüber in eine Affäre mit ihm stürzt. Fünf Jahre danach triffst du erneut auf ihn. Die alten Gefühle kommen wieder hoch und obwohl du weißt, dass es falsch ist, beginnt das Spiel von vorn. Dieses Mal aber noch heißer, noch verführerischer. Mit neuen, heimlichen, sexuellen Abenteuern und unbekannten atemberaubenden Spielgefährten ...
Könntest du da Nein sagen?
(Quelle: blue panther books)

Freitag, 30. März 2018

Fremdgebloggt mit Tapsis Buchblog - Rezension zu Wahrheit gegen Wahrheit







Titel: Wahrheit gegen Wahrheit
Autor: Karen Cleveland
Übersetzer: Stefanie Retterbush
Verlag: btb
Seiten: 352
ISBN: 978-3442716746













Vivian Miller ist als Spionageabwehranalystin für die CIA tätig. Sie und ihre Kollegen suchen nach Schläfern in den USA. Auf einem gehackten PC findet sie Fotos von Verdächtigen. Unter ihnen: Ihr Mann Matt. Was soll sie tun? Wem kann sie vertrauen?

"Wahrheit gegen Wahrheit" ist das Debüt von Karen Cleveland und hat mich enttäuscht. Der Roman wird als Thriller um Spionage und den Kampf Russland gegen USA beworben. Der Inhalt zeigt jedoch schnell: Es ist ein Familiendrama, bei dem das Thema "Spionage" eine willkommene Bühne bietet. Es hätte aber auch jede andere Hintergrundgeschichte sein können. Schade!

Die Geschichte wird von Vivian selbst erzählt. Sie ist glücklich verheiratet, hat 4 Kinder und kämpft in ihrem Job gegen die Feinde Amerikas. In ihrem Leben herrscht Chaos und teilweise auch Verzweiflung. Ihr jüngster Sohn ist schwer krank, das Geld reicht vorn und hinten nicht und ihr Job verlangt alles von ihr ab. Gut, dass sie sich auf ihren Mann Matt verlassen kann. Oder besser konnte. Denn Matt ist ein russischer Spion.

Nein, mein letzter Satz ist kein Spoiler. Denn diese "Enthüllung" findet auf den ersten 30 Seiten statt. Und damit verpufft schon ein Teil der Spannung. Ich hatte beim Lesen des Klappentextes die Erwartung, dass Vivian sehr viel länger benötigt, um herauszufinden, dass sie mit einem Spion zusammenlebt. Nach der sehr frühen Enthüllung war ich gespannt, was die Autorin noch erzählen möchte. Leider war das nicht mehr viel. Man taucht tief in Vivians Zerrissenheit ein, lernt den stressigen Familienalltag kennen. Das wars. Ihre berufliche Tätigkeit findet für mich zu wenig Anklang. Der Roman ist kein Thriller, sondern ein Drama um Gewissensbisse, Für und Wider, Liebe gegen Verpflichtung. Für mich war das zu wenig, zu wenig Thrill. Daher habe ich das Buch nach knapp der Hälfte zugeklappt.

Der Stil von Karen Cleveland ist sehr gut und flüssig zu lesen. Ihre Erzählweise ist gefühlvoll, ausführlich und verständlich.

Fazit: Wer Seelenstriptease mag, wird das Buch lieben. Für Thrillerfans ist es jedoch nichts. 



Neugierig geworden? Eine Leseprobe findet Ihr hier