Dienstag, 28. Januar 2014

**Rezension** Gregor und die graue Prophezeiung

Titel: Gregor und die graue Prophezeiung 
Originaltitel: Gregor the Overlander
Autorin: Suzanne Collins
Verlag: Oetinger (Print 2005 / E-Book 2012)
ISBN: 978-3-7891-3210-0
Seiten: 302
Preis: 13,90 €  (Hardcover) 5,99 € (Kindle Edition) 
Genre: Kinder-/Jugendbuch

Inhaltsangabe:
Fantastisch und spannend! Gregor entdeckt ein geheimnisvolles Land unterhalb von New York ...
Als der elfjährige Gregor seine kleine Schwester vor dem Sturz in den Lüftungsschacht des Wäschekellers bewahren will, kommen ihnen Nebelschwaden entgegen und sie fallen in ein scheinbar endloses Nichts. Sie landen im Unterland, einer Welt unterhalb von New York City. Dort leben fast durchsichtig wirkende Menschen neben riesigen sprechenden Kakerlaken und Fledermäusen, die als Reittiere benutzt werden. Gregor ist fasziniert, aber trotzdem will er nur eins: so schnell wie möglich zurück nach Hause. Es genügt schon, dass sein Vater vor mehr als zwei Jahren spurlos verschwunden ist! Da erfährt Gregor, dass er in einer Prophezeiung vorkommt. Wenn er sich auf sie einlässt, könnte er nicht nur den Unterländern gegen die Ratten helfen, sondern auch seinen Vater finden …

Cover:
Das Cover des Ebooks ist in grün gehalten und zeigt außer dem Buchtitel nur ein schönes verschnörkeltes Symbol. Schlicht aber schön. Das Cover der Printausgabe sieht auf jeden Fall mehr nach Kinderbuch aus und zeigt Gregor mit seiner kleinen Schwester auf "Entdeckungsreise".

Meinung:
Auf dieses Kinderbuch war ich wirklich sehr gespannt. Durch die Panem Triologie war ich zwar mit dem Schreibstil vertraut, aber für Kinder ab 10 Jahren zu schreiben, ist ja nochmal was anderes.
Von Anfang an war ich von der Geschichte gefesselt und konnte meinen Kindle kaum aus der Hand legen. Die Autorin hat mit dem Unterland  und seinen Bewohnern eine sehr fantasievolle und exotische Welt erschaffen. Die Szenerie wurde so detailliert beschrieben, dass ich sie mir problemlos vorstellen konnte. Die Charaktere waren facettenreich und interessant dargestellt. Der Hauptprogonist Gregor ist zwar erst 11 Jahre alt, muss aber in einer fremden Welt all seinen Mut beweisen, um diese Welt zu retten und wieder nach Hause zu kommen. Ohne eine Wahl zu haben, stürzt er sich in ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang. Seine 2jährige Schwester Boots habe ich auch sofort in mein Herz geschlossen. Mit ihrer kindlichen Unschuld und Ehrlichkeit ist sie einfach liebenswert.
Im Unterland leben auch allerhand Tiere: Ratten, Kakerlaken, Fledermäuse. Nichts ungewöhnliches eigentlich, doch hier sind die Tiere zum einen größer als normal und können zum anderen auch sprechen. Diese Idee gefiel mir besonders gut. Ansonsten lernt man auch Menschen kennen, die im Unterland leben. Einige sind anfangs abweisend gegenüber Gregor, müssen sich aber zusammen mit ihm auf eine gefährliche Reise begeben und sind am Ende sogar Freunde.
Dieser Auftakt zu den "Unterland Chroniken" ist wirklich sehr spannend und flüssig geschrieben. Die 27 Kapitel sind recht kurz, so dass man immer weiterlesen möchte. Das Buch bietet viele aufregende Handlungspunkte und überraschende Wendungen. Das Ende ist schlüssig und läßt auf weitere Abenteuer hoffen.

Fazit:
Obwohl es als Kinderbuch für Leser ab 10 Jahren deklariert ist, kann ich diese Abenteuergeschichte auch Jugendlichen und Erwachsenen empfehlen. Die Reihe besteht aus 5 Bänden und ich bin sehr gespannt, welche Unterland-Erlebnisse noch auf Gregor warten.
Klare Leseempfehlung!

Ich vergebe:




Freitag, 24. Januar 2014

Alle sind Gewinner beim "Es wird keine Helden geben"-Gewinnspiel



Hallo Ihr Lieben,

die Gewinner stehen fest! Da insgesamt über 600 Bücher verlost wurden, hat sie Auslosung etwas gedauert. Vielen Dank für eure Geduld an dieser Stelle!!

Die komplette Gewinnerliste findet Ihr HIER. Alle Gewinner werden natürlich gesondert per Mail informiert und die Bücher werden im Laufe der nächsten Woche verschickt!

Freut euch auf ein tolles Buch!

Schönes Wochenende...


Donnerstag, 23. Januar 2014

**Rezension** Argus


Titel: Argus 
Originaltitel: The Cutting Room 
Autorin: Jilliane Hoffmann
Verlag: rororo (Dezember 2013)
ISBN: 978-3-499-25389-8
Seiten: 496
Preis: 9,99 €  (Taschenbuch) 
Genre: Thriller

Inhaltsangabe:
«No risk, no fun», denkt Gabriella und ignoriert ihre innere Stimme, die sie davor warnt, den gutaussehenden Reid in seine Kellerwohnung zu begleiten. Sie kennt ihn erst seit ein paar Stunden. Zu spät sieht sie die Kamera, zu spät bemerkt sie, dass sie nicht allein sind: Augen be­obachten sie. Viele Augen. Böse Augen …

Einige Jahre später: Eine Serie von bestialischen Frauenmorden erschüttert Miami. Ein Kreis einflussreicher Männer soll dahinterstecken. Nur einer kennt die Namen der Mitglieder des tödlichen Clubs: William Bantling, der vor zehn Jahren für die Cupido-Morde verurteilt wurde und noch immer im Todestrakt des Florida State Prison sitzt. Er ist bereit, mit Staatsanwältin Daria zu reden. Aber ist sie bereit, seinen Preis zu bezahlen?

Cover:
Wie alle Bände der Cupido-Reihe ist auch dieses Cover grün. Außerdem zeigt es eine Libelle, die scheinbar von einem Blutstropfen schlürft. Mir gefallen auch die großen goldenen Buchstaben. Sehr gelungen!

Meinung:
Was für eine Story! Obwohl ich die ersten beiden Bände schon vor geraumer Zeit gelesen habe, hat mich der tolle Schreibstil der Autorin sofort wieder gepackt. Gewohnt detailliert beschreibt sie sowohl Charaktere als auch Handlung.
Alles beginnt 2006 mit dem Mord an Gabriella Vechios im 1. Teil des Buches. Dieser Teil wird aus Sicht des Opfers erzählt. Im 2. Teil geht es 2011 in Miami weiter, wo man auf Manny Alvarez (bekannt aus Morpheus) und die Staatsanwältin Daria DeBianchi trifft, aus deren Sicht hier überwiegend erzählt wird. Der Showdown mit dem alten Bekannten William Bantling findet dann im dritten Teil statt. Dort spielt C. J. Townsend (bekannt aus Cupido und Morpheus) eine sehr wichtige Rolle.

Ich war gefesselt von der Story, die immer wieder mit unerwarteten Wendungen aufwartete. Manchmal hielt ich buchstäblich die Luft an, weil es so spannend war. Langeweile kam nie auf und so waren die Seiten schnell gelesen. Das Ende bietet einen wunderbaren und schlüssigen Abschluß der Cupido-Triologie, läßt aber die Möglichkeit zu, weitere Fälle mit C. J. Townsend zu duchleben.

Fazit:
Für mich ist "Argus" wirklich ein gelungener Abschluß dieser Thriller-Reihe. Wer die ersten Bände verschlungen hat, so wie ich, wird auch mit diesem zufrieden sein.
Packender Lesestoff!

Ich vergebe:




Sonntag, 19. Januar 2014

Blogtour verkehrt

Hallo Ihr Lieben,

die Autorin Tina Zang schrieb mich letztens an und fragte, ob ich nicht Lust hätte, an einer Blogtour der etwas anderen Art teilzunehmen. Anders weil, sie nicht sich und eines ihrer Bücher auf verschiedenen Blogs vorstellt, wie sonst üblich, sondern sie läd die Blogger und Bloggerinnen zu sich ein – virtuell natürlich. Per E-Mail entsteht ein netter Plausch, und diesen veröffentlicht sie dann auf ihrem Blog. Das ist doch mal eine tolle Idee, dachte ich und machte mit...



Den fertigen Beitrag könnt Ihr euch HIER angucken. 

Wünsche euch noch einen schönen Sonntag!

 

Freitag, 17. Januar 2014

**Rezension** Es wird keine Helden geben

Titel: Es wird keine Helden geben
Autorin: Anna Seidl
Verlag: Oetinger (Januar 2014)
ISBN: 978-3-7891-4746-3
Seiten: 256
Preis: 14,95 €  (Hardcover) 
Genre: Jugendbuch

Inhaltsangabe:
Berührend, fesselnd, unfassbar: Wenn nichts mehr ist, wie es war. Kurz, nachdem es zur Pause geläutet hat, hört Miriam einen Schuss. Zunächst versteht niemand, was eigentlich passiert ist, aber dann herrschen Chaos und nackte Angst. Matias, ein Schüler aus ihrer Parallelklasse, schießt um sich. Auch Miriams Freund Tobi wird tödlich getroffen. Miriam überlebt - aber sie fragt sich, ob das Leben ohne Tobi und mit den ständig wiederkehrenden Albträumen überhaupt noch einen Sinn hat. Waren sie und ihre Mitschüler Schuld an der Katastrophe? 

Cover:
Obwohl das Cover nur den Buchtitel in riesigen Buchstaben zeigt, finde ich es sehr gelungen. Die Schriftart und die gewählten Farben rot und schwarz wirken auf mich schon sehr aussagekräftig. Man wird auf jeden Fall neugierig, was sich dahinter verbirgt.

Meinung:
Amokläufe an Schulen - will man davon hören? Oder wie in diesem Fall darüber lesen? Für einige doch ein zu ernstes Thema. Ja, es ist ernst, aber genau deshalb auch so wichtig. Ich war jedenfalls sehr gespannt auf dieses Buch, zumal es auch von einer sehr jungen Autorin verfasst wurde.

Gleich mit den ersten Seiten ist man direkt beim Amoklauf, der sich am Gymnasium der 15jährigen Protagonistin Miriam zuträgt. Sie erlebt hautnah, wie Mitschüler sterben - darunter auch ihre erste große Liebe. Miriam überlebt.
Die Autorin erzählt diese fiktive Geschichte aus Mariams Sicht. Durch die Ich-Form befindet sich der Leser direkt in Miriams Gedanken. Ich konnte ihre Gefühle so genau spüren, dass es mir oft die Tränen in die Augen trieb. Trauer, Einsamkeit, Wut, aber auch die Sorge um andere wurden sehr nachvollziehbar beschrieben.
Zuerst in einer Art Blase der Taubheit versucht Miriam wieder zurück ins Leben zu kommen. Es gibt immer wieder Rückblenden an glücklichere Zeiten, aus denen sie zum Teil auch Antworten auf die Frage "Warum?" erhält.
Mit der Rückkehr von Miriams Mutter (sie verließ die Familie, als Miriam 11 war) baut die Autorin einen weiteren Konflikt mit ein. Warum ist sie wieder da? Sie möchte sauer auf sie sein, aber dazu fehlt ihr die Kraft. Nach und nach beginnt Miriam, das Erlebte zu verarbeiten.
Der Schreibstil von Anna Seidl ist leicht und flüssig und vor allen Dingen stellt sie alles sehr realistisch dar, so dass es dem Leser nicht schwer fällt, den Geschehnissen zu folgen.

Dieses Buch regt zum Nachdenken an und ich fände es sehr wichtig, wenn dieses Thema in Form dieses Buches in den Schulen behandelt werden würde. Es wäre schön, wenn viele Jugendliche ihr Verhalten gegenüber ihren Mitmenschen überdenken würden.

Fazit:
"Es wird keine Helden geben" ist ein äußerst emotionales Buch, das sich wirklich wunderbar lesen läßt und mir persönlich sicher nachhaltig im Gedächtnis bleiben wird.
Ich empfehle es allen Teenies als Lektüre, aber natürlich auch Erwachsenen, besonders Eltern!

Ich vergebe:




Sonntag, 12. Januar 2014

**Rezension** Devoted - Verbotene Leidenschaft

Titel: Devoted - Verbotene Leidenschaft
Autorin: S.Quinn
Originaltitel: Where the Ivy Grows
Verlag: Goldmann (Dezember 2013)
ISBN: 978-3-442-48040-1
Seiten: 320
Preis: 8,99 €  (Taschenbuch) 
Genre: Roman/Erotik

Inhaltsangabe:
Als die 22-jährige Sophia Rose einen Studienplatz an der berühmten Schauspielschule Ivy College in London erhält, kann sie ihr Glück kaum fassen. Ihre Begegnung mit dem Akademieleiter, dem 27-jährigen Hollywoodstar Marc Blackwell, der für seine Strenge und Disziplin berüchtigt ist, verwirrt Sophia jedoch tief, denn sie fühlt sich zu dem faszinierenden Mann hingezogen. Und schon bald begibt sich Sophia mit Marc auf eine sexuelle Entdeckungsreise, bei der sie alles erforscht, was zwischen einem Lehrer und seiner Schülerin verboten ist.

Der Heimlichtuerei überdrüssig, entscheiden Marc und Sophia schließlich, ihre Beziehung offen zu leben. Daraufhin stürzen sich die Medien auf das Liebespaar, und Sophia leidet unter dem Druck der Öffentlichkeit. Doch von Marc erhält sie keine Unterstützung. Er versucht vielmehr, Sophia zu kontrollieren und zu dominieren, und langsam, aber sicher kommt seine dunkle Seite zum Vorschein. Sophia wird bewusst, dass sie sich Marc widersetzen muss. Aber ihre Leidenschaft ist größer als ihre Furcht …

Cover:
Das Cover gefällt mir wieder sehr gut, da es nur ein weißes Blütenblatt plus Stempel zeigt. Alles wie schon beim 1. Band auf schwarzem Hintergrund.

Meinung:
Ich weiß, dass Bücher dieser Art bei vielen für Skepsis sorgen, ich lese sie allerdings recht gern zwischendurch. Und so freute ich mich auch hier auf die Fortsetzung.
In diesem Band rückt der dominierende Sex in den Hintergrund. Marc und Sophia wollen ihre Beziehung nicht mehr verstecken und stellen sich der Öffentlichkeit. Doch Neid und Missgunst machen es der jungen Liebe nicht leicht, im Rampenlicht zu bestehen. Marc will Sophia vor allem beschützen, aber sie möchte ihre eigenen Entscheidungen treffen.
Die Autorin beschreibt in diesem Band die Gefühle der Protagonisten sehr gut. Es ist insgesamtemotionaler als der 1. Band. Von Seite zu Seite war ich mehr und mehr "gefesselt" und konnte das Buch schwer aus der Hand legen.
Das Ende kam irgendwie plötzlich und war mir persönlich schon ein wenig zu kitschig, auch wenn ich das sonst sogar ganz gern mag.Hier passte es aber nicht so...

Fazit:
"Verbotene Leidenschaft" ist eine gelungene Fortsetzung und das Ende läßt mich noch auf ein spannendes Finale hoffen.
Ich kann es empfehlen!

Ich vergebe:




Freitag, 10. Januar 2014

Gewinnspiel zu "Es wird keine Helden geben"


Die Blogger-Community und der Oetinger Verlag freuen sich, Euch zum Erscheinen des Buches "Es wird keine Helden geben" ein Gewinnspiel anzubieten.

Einige von Euch haben sicher in der letzten Zeit schon mitbekommen, dass dieses Buch sehr emotional ist und zum Nachdenken anregt.

Falls diese Neuerscheinung trotzdem an Euch vorbeigegangen ist, kommen hier einige Informationen zum Buch:

Verlagsinfo:
Berührend, fesselnd, unfassbar: Wenn nichts mehr ist, wie es war. Kurz, nachdem es zur Pause geläutet hat, hört Miriam einen Schuss. Zunächst versteht niemand, was eigentlich passiert ist, aber dann herrschen Chaos und nackte Angst. Matias, ein Schüler aus ihrer Parallelklasse, schießt um sich. Auch Miriams Freund Tobi wird tödlich getroffen. Miriam überlebt - aber sie fragt sich, ob das Leben ohne Tobi und mit den ständig wiederkehrenden Albträumen überhaupt noch einen Sinn hat. Waren sie und ihre Mitschüler Schuld an der Katastrophe?

Das großartige Debüt von Anna Seidl, die erst 16 Jahre alt war, als sie diese aufwühlende Geschichte geschrieben hat: eine intensive Auseinandersetzung mit den Folgen eines Amoklaufs für die Überlebenden, mit Schuld und Trauer, schonungslos erzählt.


"Warum?" ist wahrscheinlich die häufigste Frage in solchen Situationen. Oder aber "Hätte ich es verhindern können?".

Welchen Stellenwert haben mittlerweile "Freundschaft" und "Vertrauen" in unserer Gesellschaft?

Anna Seidls Buch "Es wird keine Helden geben" setzt sich mit all diesen Fragen auseinander. Es handelt sich hier wirklich um ein wichtiges und sozialkritisches Thema, welches mich als Mutter natürlich besonders beschäftigt.
Um so mehr freue ich mich, dass ich 3 Exemplare dieses Buches verlosen darf!

Schreibt mir bitte einen Kommentar, weshalb gerade Ihr das Buch gewinnen möchtet. Euren Kommentar schickt Ihr bitte auch per Mail mit dem Betreff "Es wird keine Helden geben" und Eurer Adresse an rebeccafeist1977@gmail.com.
Lest Euch bitte davor die Teilnahmebedingungen und Datenschutzerklärungen durch.

Ihr könnt bis zum 17.01.2014 an der Verlosung teilnehmen!

Viel Glück!



Dienstag, 7. Januar 2014

**Rezension** Der geheime Brief

Titel: Der geheime Brief
Autorin: Maria Ernestam
Originaltitel: Alltid hos dig
Verlag: btb (Mai 2011)
ISBN: 978-3-442-74226-4
Seiten: 380
Preis: 9,99 €  (Taschenbuch) 
Genre: Roman 

Inhaltsangabe:
Die Welt scheint stillzustehen, als die vierzigjährige Fotografin Inga ihren Mann bei einem Autounfall verliert. Um wieder zu sich zu kommen, zieht sie sich auf die Insel Marstrand zurück, auf der ihre Familie seit Generationen ein Sommerhäuschen besitzt. Beim Aufräumen findet sie eine rätselhafte Kiste mit Briefen – adressiert an ihre Großmutter Rakel. Verfasserin ist eine Frau in Afrika, die sich dort offenbar während des ersten Weltkriegs als Missionarin aufhielt. Und je mehr Inga über die Briefeschreiberin und deren Beziehung zu ihrer Familie erfährt, desto entscheidender verändert sich auch ihr eigenes Leben ...

Cover:
Zum Cover ist nicht viel zu sagen. Es ist schlicht und zeigt ein alten Zaun mit vielen Sträuchern und Bäumen.

Meinung:
Ich mag Bücher, in denen es um Familiengeheimnisse geht. Also war ich sehr gespannt.
Inga, die Protagonistin, wird gleich zu Anfang vom Schicksal schwer getroffen. Ihr Mann stirbt bei einem Unfall. Um sich davon abzulenken, flüchtet sie quasi in das Sommerhaus ihrer Familie. Dort angekommen findet sie einen alten Brief von 1916. Hier beginnt die Geschichte hinter der Geschichte.
Und so teilen sich auch nun die Erzählstränge auf. Einer erzählt in der Gegenwart von Inga, wie sie versucht, etwas über ihre Familie zu erfahren. Dann gibt es noch zwei Handlungen in der Vergangenheit. Der Leser wird mit ins Jahr 1959 genommen, wo sich Ingas Großmutter Rakel an das Jahr 1916 erinnert. Die Erinnerungen an ihre beste Freundin Lea, ihren Freund Jacob und ihre große Liebe Anton decken nach und nach die Familiengeheimnisse auf.

Die Autorin verknüpft die einzelnen Abschnitte wunderbar zu einer interessanten Story. Der Schreibstil ist flüssig und einfühlsam. Sie bringt die jeweiligen Gefühle der Charaktere sehr gut rüber - Liebe, Verlust, Verzweiflung und Freundschaft.
Mich hat besonders das Leben von Rakel und Lea mitgerissen und es war sehr spannend zu lesen, was mit ihnen passiert und welche Folgen ihre Entscheidungen hatten.

Auch die schwedische Kulisse in Göteborg und Marstrand ist wunderbar beschrieben.

Fazit:
"Der geheime Brief" ist ein wunderbares Buch über Familien- und Freundschaftsbande und zurecht ein Bestseller.
Wer gern in die Vergangenheit abtaucht, ist hier sehr gut aufgehoben! Zu empfehlen!!!

Ich vergebe:




Samstag, 4. Januar 2014

**Rezension** GALAN - Die Seherin

Titel: GALAN - Die Seherin
Autorin: Giovanna Lombardo
Verlag: Eigenverlag (September 2011)
Seiten: 465
Preis: 13,95 €  (Taschenbuch)
Genre: Jugendbuch/Fantasy 

Inhaltsangabe:
Die 19jährige Seelenwanderin Charisma Gioia DiSole ist überglücklich. Zusammen mit ihrer großen Liebe, dem Krieger Jeremia Nahal und ihren neuen Freunden kann sie endlich nach Hause ins Territorium Kalander zurückkehren. Jeremias Vater, der bedeutende Cavalan-Herrscher Jahred Nahal lädt unterdessen die Führer der anderen sechs Territorien von Galan zur Siegesfeier ein. Charisma wird als Retterin von Galan gefeiert, doch sie selber ahnt, es ist noch nicht vorbei. Zwar konnten Charisma und Jeremia in der Schlacht von Grasan den blutrünstigen Capan-Herrscher Netan töten, aber das Böse hat nur eine Schlacht verloren, nicht den Krieg. Heimlich rüsten die dunklen Mächte auf. Neue gefährliche Gegener werden ins Feld geschickt: Seelenfänger. Das Territorium Nalada und Jeremias Ex-Verlobte, die hochnäsige Narissa scheinen verloren zu sein. Als auch Jeremia Opfer der Seelenfänger wird, zieht Charisma erneut in die Schlacht und bekommt unverhofft Hilfe von der 18jährigen Seherin Elaria Cristian aus dem Territorium Vrehan. Können die beiden dunklen Mächte bezwingen und Jeremias Seele Retten?

Cover:
Das Cover ist genauso wie bei Band 1 in beige gehalten.Das typische verschnörkelte "G" ist bei diesem Band in rot gehalten. Wieder schlicht, aber mir gefällt's!

Meinung:
Auch Band 2 dieser Saga konnte mich überzeugen. Die Geschichte geht wirklich nahtlos weiter. Auch wenn der Leser bereits weiß, dass das Böse noch nicht besiegt ist, beginnt "Die Seherin" dennoch recht harmonisch.
Wir treffen die Hauptprotagonistin Charisma wieder, die endlich ihren Geliebten Jeremia wieder hat. Durch die Geschehnisse ist sie trotz ihres jugendlichen Alters zu einer toughen Frau geworden, die (meist ohne zu zögern) für ihre Familie, ihre Liebe und ihr Volk kämpft. Natürlich sind auch Jeremia, der Seelenwanderer Jason und viele andere bekannte Charaktere dabei. Aber die Autorin kreierte auch neue Figuren wie zB die junge Elaria, die hier Titelgeberin ist und Charismas enge Vertraute wird. Sehr gut fand ich auch die vielen anderen neuen Charaktere und die teilweise überraschenden Wendungen.
Giovanna Lombardo schaffte es abermals mich mit der abwechslungsreichen Story zu fesseln. Die Kulisse wurde wirklich bildreich, fantasievoll und interessant gestaltet.
Abgesehen von ein paar kleinen Schreib- und Satzbaufehlerchen, beeindruckt es mich wieder, wie die Autorin das Ganze in Eigenregie managt. Chapeau!

Fazit:
„Die Seherin“ ist eine gelungene und ideenreiche Fortsetzung und macht auf jeden Fall Lust auf den nächsten Band „Die Schleierkloriatin “.
Ich bin ein Fan und kann die Saga nur empfehlen!!!

Ich vergebe:



Mittwoch, 1. Januar 2014

Happy New Year!






Ihr Lieben,

ich wünsche Euch allen von Herzen alles Gute für das neue Jahr! 
Auf das ihr alle Herausforderungen meistert, lebt, liebt und einfach glücklich seid...und gesund!