Montag, 26. Februar 2018

**Rezension** Im Reich der sieben Höfe - Flammen und Finsternis


Titel: Das Reich der sieben Höfe - Flammen und Finsternis
Originaltitel: A Court of Mist and Fury
Autor/in: Sarah J. Maas
Verlag: dtv
ISBN: 978-3-423-76182-6
Format: Hardcover
Seiten: 720 Seiten
Preis: 19,95 € (Hardcover) / 14,99 € (E-Book)
ET: 2017-08
Genre: Jugendroman (ab 14 Jahren)

Buchinfo/Klappentext:
Feyre hat überlebt. Sie hat Amarantha, die grausame Fae-Königin, besiegt und ist mit Tamlin an den Frühlingshof zurückgekehrt. Doch das scheinbar glückliche Ende täuscht. Tamlin verändert sich immer mehr und nimmt ihr allen Freiraum. Feyre hat Albträume, denn sie kann die schrecklichen Dinge nicht vergessen, die sie tun musste, um Tamlin zu retten. Und sie ist einen riskanten Handel mit Rhys eingegangen und muss nun jeden Monat eine Woche an seinem gefürchteten Hof der Nacht verbringen. Dort wird sie immer tiefer in ein Netz aus Intrigen, Machtspielen und ungezügelter Leidenschaft gezogen. (Quelle: dtv)

Freitag, 23. Februar 2018

Fremdgebloggt mit Tapsis Buchblog - Rezension zu Der Junge im gestreiften Pyjama










Titel: Der Junge im gestreiften Pyjama
Autor: John Boyne
Übersetzer: Brigitte Jakobeit
Verlag: Fischer
Seiten: 288
ISBN: 978-3596856916








Bruno ist 9 Jahre alt und liebt sein Leben in Berlin. Jedoch wird sein Vater eines Tages versetzt und die gesamte Familie muss mit. Der Junge findet sich an einem Ort wieder, an dem er keine Freunde hat. Sein neues Leben behagt ihm gar nicht, bis er durch sein Fenster ganz viele andere Kinder entdeckt. Nur leben diese hinter einem Zaun. Und tragen alle einen gestreiften Pyjama...

Lange bin ich um den Roman "Der Junge im gestreiften Pyjama" von John Boyne herumgeschlichen. Ich hatte Angst und Respekt vor der Lektüre, denn ich hatte so viele berührende Meinungen gehört. Heute bin ich froh, dass ich mich endlich an das Buch herangetraut habe. Der Autor erzählt den Schrecken Auschwitz' aus der Sicht eines 9-jährigen, deutschen Jungen, der mit dem Grauen der Zeit nichts anzufangen weiß. Für mich ein berührendes, wie schockierendes Leseerlebnis.

Die Geschichte wird zwar von einem auktorialen Erzähler berichtet, jedoch schildert dieser die Erlebnisse von Bruno nicht aus der Draufsicht eines Erwachsenen, sondern bedient sich der Erklärungsversuche und Denkweisen des 9-jährigen Sohnes eines Auschwitz-Kommandanten. Und genau diese Anpassungen an die  Sprache und Gedankengänge eines Kindes machen das Werk eindringlich, erschütternd und traurig.

Bruno ist ein intelligenter Junge, der sich seine Naivität gegenüber der Welt bewahrt hat. Zu Beginn fand ich das sehr süß. Im Laufe der Lektüre war ich zunehmend geschockter, wie weit entfernt der Kleine von der grausamen Realität lebt. Der Hass der Nazis hat ihn noch nicht durchdrungen und so kann er mit dem Lagerzaun, den Lagerinsassen und der gesamten Tötungsmaschinerie nichts anfangen. Für ihn zählen großteilig seine eigenen Befindlichkeiten, was es mir manchmal schwer machte, ihm uneingeschränkte Sympathie entgegenzubringen. Aber ich las das Buch mit dem Wissen um das, was dort passiert ist. Bruno ist, obwohl er so nah am Lager wohnt, vollkommen unwissend.

John Boyne überlässt viele Details der Fantasie und dem Wissen seiner Leser. Durch Bruno erfährt man lediglich andeutungsweise, was er erlebt und sieht. Diese Versatzstücke setzt man jedoch automatisch zu einem Gesamtbild zusammen. Die kindlichen Beschreibungen ließen mich so manches Mal schlucken, denn ich konnte kaum fassen, wie so etwas unschuldig naives in dieser Umgebung bestehen konnte.

Das Ende hat mich erschrocken. Zwar ahnte ich auf den letzten Seiten, wohin der Autor steuert, wollte es aber bis zu den entscheidenden Sätzen nicht wahrhaben. Der Roman wirkt noch lange nach, das weiß ich schon jetzt.

Normalerweise folgt an diese Stelle mein Fazit. Die Besprechung zu diesem besonderen Werk möchte ich jedoch mit einem Zitat, welches fast prophetisch ist, enden lassen:

"Natürlich geschah dies alles vor langer Zeit, und etwas Ähnliches könnte nie wieder passieren. Nicht in diesen Tagen. Nicht in diesem Zeitalter."

Neugierig geworden? Eine Leseprobe findet Ihr hier



Sonntag, 18. Februar 2018

[BLOGTOUR] Wortwächter - TAG 3 - Antoine de Saint-Exupéry


Hallo Ihr Lieben,

die Wortwächter-Blogtour ist in vollem Gange und ich begrüße Euch heute an der dritten Station.

Viele Autoren wurden von ihm geprägt und auch bei vielen Büchernarren findet man ein Exemplar seines Klassikers im Regal. Die Rede ist von Antoine de Saint-Exupéry, dem französischem Autor, dessen märchenhafte Erzählung Der kleine Prinz zu den erfolgreichsten Büchern der Welt gehört.

Diese Leinenausgabe wohnt bei mir
Ich möchte Euch diesen Autor heute ein näher bisschen vorstellen:

Vollständiger Name: Antoine Marie Jean-Baptiste Roger Vicomte de Saint-Exupéry
Geboren: 29. Juni 1900 in Lyon
Gestorben: 31. Juli 1944 nahe der Île de Riou bei Marseille

Schon als Kind begeisterte er sich für die Fliegerei, wollte zur Marine, bestand allerdings die Prüfung nicht. Antoine studierte stattdessen Architektur in Paris, erwarb jedoch keinen Abschluss. Während seines Wehrdienstes wurde er zum Flugzeugmechaniker ausgebildet. Die Armee verweigerte ihm aber die Pilotenausbildung, weshalb er sie absolvierte, indem er private Flugstunden nahm.

Er arbeitet dann als Pilot und schrieb seinen ersten kleinen Roman Südkurier (1928), der den letzten Flug eines Piloten samt einer eingeschobenen, ebenfalls traurigen Liebesgeschichte erzählt. Seinen Durchbruch als Autor hatte er mit dem Roman Nachtflug (1930), in dem es um den tödlichen letzten Flug eines Piloten geht. In den nächsten Jahren arbeitete er als Flieger, Werbebeauftragter, Journalist und Autor.

Am 29. Dezember 1935 musste er bei einem Versuch, den Streckenrekord Paris–Saigon aufzustellen, 200 Kilometer vor Kairo in der ägyptischen Wüste notlanden. Nach einem fünftägigen Marsch durch die Wüste stieß er auf eine Karawane und wurde gerettet.
Während seiner Genesung nach einem Flugzeugabsturz 1938 stellte er in New York den Sammelband Wind, Sand und Sterne zusammen, dessen teils neue und teils schon ältere Texte vor allem ein Hohelied der Kameradschaft unter Männern, der Pflichterfüllung und des Idealismus sowie der Solidarität und Menschlichkeit singen.

Während des zweiten Weltkriegs war er zuerst Pilotenausbilder, dann selbst Pilot. In dieser Zeit entstanden mehrere Werke, darunter auch Der kleine Prinz (1943).



Am 31. Juli 1944 startete Saint-Exupéry morgens zu seinem planmäßig letzten Aufklärungsflug, kehrte aber nicht zurück, sondern blieb verschollen. Zur Ursache seines Verschwindens gab es einige Theorien: Abschuss, technischer Defekt, auch Selbstmord, denn diesem Flug sollten keine weiteren folgen und Saint-Exupéry war stark depressiv, wie Briefe aus dieser Zeit belegen.

1998 wurde Saint-Exupérys Silberarmband im Meer östlich der Île de Riou, südlich von Marseille gefunden. Zwei Jahre später wurden Wrackteile der Maschine geortet und 2003 geborgen.

Werke
L'aviateur. 1926. (Der Flieger)
Courrier Sud. 1928. (Südkurier)
Vol de nuit. 1931. (Nachtflug)
Terre des hommes. 1939. (Wind, Sand und Sterne)
Lettre à un otage. 1941. (Bekenntnis einer Freundschaft)
Pilote de guerre. 1942. (Flug nach Arras)
Le petit prince. 1943. (Der kleine Prinz)
Citadelle. 1948 posthum, unvollendet. (Die Stadt in der Wüste)

Ich fand es sehr spannend, mich näher mit Antoine de Saint-Exupéry zu beschäftigen. Hoffentlich hat es Euch ebenso gefallen.

Im Rahmen dieser Blogtour darf ich sogar eine signierte Ausgabe von Akram El-Bahays Buch "Wortwächter" verlosen. Wer also ein Exemplar dieses tollen Kinderbuchs gewinnen möchte, beantwortet mir in den Kommentaren bitte folgende Frage: Was verbindet Dich mit Antoine de Saint-Exupéry?

Teilnehmen könnt Ihr bis zum 23.02.2018 23:59 Uhr. Alle teilnehmenden Blogs losen am 24.02.2018 aus. Bitte stellt sicher, dass ich Euch im Gewinnfall kontaktieren kann. Sollte sich der Gewinner nach einer Woche nicht gemeldet haben, wird neu ausgelost.
Der Versand erfolgt direkt über den Verlag.

Und wie immer gilt: Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

Falls Ihr die ersten beiden Stationen der Tour verpasst habt bzw. keine weitere verpassen wollt, habt Ihr hier nochmal alle Stationen auf einen Blick:


Danke für euren Besuch!

Freitag, 16. Februar 2018

**Rezension** Wortwächter


Titel: Wortwächter
Autor/in: Akram El-Bahay
ISBN: 978-3-7641-5118-8
Format: Hardcover
Seiten: 384 Seiten
Preis: 14,95 € (Taschenbuch) / 12,99 € (E-Book)
ET: 2018-02
Genre: Kinderbuch (ab 11 Jahren)


Buchinfo/Klappentext:
Im verwinkelten Anwesen seines Onkel David gibt es weder Internet noch einen Fernseher, nur jede Menge Bücher – absolut langweilig, findet Tom. Da stößt er im Keller auf etwas höchst Seltsames: eine Buchseite, auf der wie von Zauberhand Worte erscheinen und wieder verschwinden. Sie scheinen genau das zu erzählen, was er gerade sieht, denkt oder tut – und warnen ihn, sich rasch zu verstecken. Tatsächlich: Im selben Moment erscheint ein Fremder und entführt Toms Onkel. Ehe er sich’s versieht, steckt Tom in einem Abenteuer, in dem ein alter Geheimbund, die Statuen berühmter Autoren und ein lesehungriges Mädchen eine große Rolle spielen. Vier Rätsel muss er lösen und an weit verstreuten Orten vier Teile einer mächtigen goldenen Feder finden, um großes Unheil zu vermeiden und Onkel David zu retten … (Quelle: Ueberreuter)

Montag, 5. Februar 2018

**Rezension** Kalte Haut (Neuauflage 2018)


Titel: Kalte Haut
Autor/in: Martin Krist
Verlag: Selfpublished
ISBN: 978-3-745091533
Format: Taschenbuch
Seiten: 360 Seiten
Preis: 10,99 € (Taschenbuch) / 0,99 € (E-Book)
ET: 2018-02 (Erstveröffentlichung 2012)
Genre: Thriller

Buchinfo/Klappentext:
Berlin wird von einer unheimlichen Mordserie erschüttert. Die Vorgehensweise des Täters ist immer die gleiche: Er entführt seine Opfer, stellt dann Foltervideos ins Internet, auf denen zu sehen ist, wie er ihnen die Haut abzieht. Anschließend lockt er gezielt Journalisten zu den verstümmelten Leichen. Vieles deutet darauf hin, dass die Morde in einem Zusammenhang mit den Ausländerhetzkampagnen des Berliner Innensenators stehen könnten, die das politische Leben in der Stadt vergiftet haben.
Bei der Suche nach dem Täter ziehen die türkischstämmige Kommissarin Sera Muth und ihre Kollegen den Polizeipsychologen Dr. Robert Babicz hinzu, der in den USA eine mehrjährige Ausbildung zum Profiler genossen hat. Und tatsächlich kommt Babicz das Vorgehen des Berliner Täters merkwürdig vertraut vor: In den USA hatte er bei der Überführung eines Mörders mitgewirkt, der seine Opfer bei lebendigem Leib häutete. Ist der »Knochenmann« nun zurück?  (Quelle: Martin Krist)

Donnerstag, 1. Februar 2018

Want to read im Februar 2018

Hallo Ihr Lieben,

der erste Monat des Jahres ist um und ich es habe tatsächlich geschafft, fünf Bücher zu lesen. Und das waren sie:


Für den Februar hab ich mir auch wieder Leseziele gesteckt, die hoffentlich nicht zu hoch gegriffen sind. Der Monat ist doch so kurz.

Momentan lese ich den zweiten Teil der Reihe Das Reich der sieben Höfe „Flammen und Finternis“ von Sarah J. Maas.
Feyre hat überlebt. Sie hat Amarantha, die grausame Fae-Königin, besiegt und ist mit Tamlin an den Frühlingshof zurückgekehrt. Doch das scheinbar glückliche Ende täuscht. Tamlin verändert sich immer mehr und nimmt ihr allen Freiraum. Feyre hat Albträume, denn sie kann die schrecklichen Dinge nicht vergessen, die sie tun musste, um Tamlin zu retten. Und sie ist einen riskanten Handel mit Rhys eingegangen und muss nun jeden Monat eine Woche an seinem gefürchteten Hof der Nacht verbringen. Dort wird sie immer tiefer in ein Netz aus Intrigen, Machtspielen und ungezügelter Leidenschaft gezogen.





Diese vier weiteren Bücher hoffe ich (in beliebiger Reihenfolge) im Februar zu lesen:


„Nothing more“ von Anna Todd (Rezensionsexemplar)
New York ist anders als alles, was Landon bisher kannte. Aber er hat einen netten Job, liebt die Uni und kann seiner Exfreundin Dakota zum Glück aus dem Weg gehen. Sein winziges Apartment in Brooklyn teilt er sich mit seiner besten Freundin Tessa. Sie kennt sich mit Liebeskummer aus.
Als Landon sich plötzlich zwischen zwei schönen Frauen wiederfindet, ist es das totale Chaos. Extrem aufregend. Fast wie eine Sucht. Es wird sich schon irgendwie regeln, aber der Weg dahin ist vermutlich ... ziemlich crazy.
(Quelle: Randomhouse)

„Lass mich los“ von Jane Corry (Rezensionsexemplar)
Als die junge Anwältin Lily Ed heiratet, hofft sie auf einen Neuanfang. Sie möchte die Geheimnisse der Vergangenheit hinter sich lassen. Doch als sie ihren ersten wichtigen Fall annimmt, fühlt sie sich merkwürdig von ihrem Klienten angezogen. Einem Mann, der des Mordes angeklagt ist. Einem Mann, für den sie bald alles riskiert. Doch ist er wirklich unschuldig?
(Quelle: Randomhouse)

„In der Liebe ist die Hölle los“ von Benne Schröder
Catalea Morgenstern will eigentlich nur eins: so wenig wie möglich mit ihrer Familie zu tun haben. Denn ihr Vater ist der Teufel und die Hölle seine Firma. Als dann aber ihr Freund wegen ihrer ständigen Geheimniskrämerei Schluss macht, muss Catalea einsehen, dass sie sich ihrer Bestimmung vielleicht doch nicht entziehen kann. Widerwillig steigt sie in das Familienunternehmen ein, doch schon ihr erster Auftrag geht gewaltig schief – und sofort ist die halbe Hölle hinter ihr her. Mithilfe des teuflisch gutaussehenden Totenanwalts Timur gelingt ihr die Flucht, und plötzlich ist nicht nur Cataleas Leben, sondern auch ihr Herz in Gefahr …
(Quelle: Lübbe)

„Before you go – Jeder letzte Tag mit dir“ von Clare Swatman (Rezensionsexemplar)
Zoe und Ed sind ein Traumpaar, doch im Laufe der Jahre ist ihre Beziehung ins Wanken geraten. Nach einer ihrer häufigen Auseinandersetzungen geschieht das Unfassbare: Ed stirbt bei einem Unfall. Zoe glaubt, an ihrem Schmerz zu zerbrechen. Wieso hat sie Ed an diesem Morgen nicht mehr gesagt, wie sehr sie ihn liebt? Nachdem sie wenig später schwer stürzt, erwacht sie in einer Version ihres Lebens, in der Ed noch am Leben ist und sich die beiden gerade erst kennenlernen. Fortan hat Zoe die Chance, ihr gemeinsames Leben zu verändern. Bis der Tag von Eds Unfall unaufhaltsam näher rückt …
(Quelle: Randomhouse)


Was haltet ihr von meiner Auswahl? Habt einen schönen Februar!